[3.2] Hormone

Hormone sind körpereigene Substanzen, die Hormone des Eierstocks sind besonders genau von der Evolution überprüft worden, da sie mit der wichtigsten Aufgabe betraut wurden, nämlich mit der Fortpflanzung, der Reproduktion. Es ist auffallend, daß andere Hormone, wie das Schilddrüsenhormon oder das Insulin, viel besser angeschrieben sind als das Östrogen; auch bei ihnen kann es vorkommen, dass sie im Alter weniger gebildet werden und auch sie sind mit vielen Komplikationen verbunden, wenn sie falsch angewandt und appliziert werden. Hormone sind per se keine gefährlichen Substanzen und das Östrogen kein Gift, wie es mitunter dargestellt wird. Allerdings kann die unkorrekte Anwendung von Hormonen zu Problemen führen. Casanova wies bereits darauf hin, dass es nicht der Stoff selbst ist, der das Problem darstellt, sondern jene Hand, die es unkundig verteilt.

Da die Östrogene [3.2.1] neben vielen anderen Wirkungen auch auf das Skelettsystem und auf die Haut einwirken, das Progesteron [3.2.2] für die Psyche von großer Bedeutung sind und Androgene [3.2.3] einen anabolen (aufbauenden) Effekt in verschiedenen Körperteilen entfalten, werden die drei Hormongruppen – aus männertechnischen Gründen – mit den Attributen der drei Säulen in Mozarts Zauberflöte assoziiert.